Archiv für den Autor: Anke Borgwardt

Gemeinderatssitzung

Einladung

Die nächste Sitzung der Gemeindevertretung der Gemeinde Mustin findet am Mittwoch, 21.06.2017, 19:30 Uhr,
im „Uns Dörphuus“, Dorfstr. 57a, Mustin, statt.

Tagesordnung:

  1. Eröffnung der Sitzung und Feststellung der Beschlussfähigkeit
  2. Verpflichtung eines neuen Gemeindevertreters
  3. Beschlussfassung über eventuelle Einwendungen gegen die Niederschrift
    über die Sitzung vom 08.03.2017
  4. Wahl des 2. stv. Bürgermeisters
  5. Ernennung und Vereidigung des 2. stellvertretenden Bürgermeisters
  6. Wahl eines neuen Mitgliedes für folgende Ausschüsse:
    a) Finanzausschuss
    b) Ausschuss für kulturelle und soziale Angelegenheiten
    c) Umweltausschuss
  7. Wahl einer/s neuen Vorsitzenden für folgende Ausschüsse:
    a) Ausschuss für kulturelle und soziale Angelegenheiten
    b) Umweltausschuss
  8. Wahl einer/s stellvertretenden Vorsitzenden für den Ausschuss für kulturelle und soziale Angelegenheiten
  9. Wahl einer/s neuen Stellvertretenden des Bürgermeisters im Amtsausschuss
  10. Wahl eines neuen stellvertretenden Mitgliedes im Kindergartenausschuss
  11. Bericht des Bürgermeisters
  12. Berichte der Ausschussvorsitzenden
  13. Anschaffung eines Freischneiders
  14. Transportkosten für die Anlieferung der Container vom Land
  15. Beschaffung von 4 Reifen für den RW1 der Freiwilligen Feuerwehr
  16. Benennung der Mitglieder für den Wahlvorstand der Bundestagswahl
  17. Einwohnerfragestunde
  18. Personalangelegenheiten
  19. Bekanntgabe der im nichtöffentlichen Teil der Sitzung gefassten Beschlüsse
  20. Verschiedenes

Der Tagesordnungspunkt 18 wird nach Maßgabe der Beschlussfassung durch die Gemeindevertretung voraussichtlich nicht öffentlich beraten.

Mustin, den 9. Juni 2017 Gemeinde Mustin

gez. B. Reis Bürgermeister

Kulturtipp

Fotoausstellung „Von der Inselstadt zum Inselstaat“ im Rathaus Ratzeburg

Bilder aus Ratzeburg und Kuba von Gesine und Thomas Biller

Fotoausstellung „Von der Inselstadt zum Inselstaat“

Noch bis zum 21. April 2017 ist im Ratssaal des Rathauses Ratzeburg eine neue Fotoausstellung der Öffentlichkeit zugänglich. Fotos aus Ratzeburg und Kuba werden als Themenpaare gezeigt. Ein „gelbes Auto“, ein „Café“, ein „Wasserblick“ (siehe Foto) sind Bespiele für insgesamt 16 Bildpaare. Die Bilder sind zeitgleich im März 2016 entstanden. Gesine und Thomas Biller hatten sich Themen definiert, die im gleichen Zeitraum fotografiert werden sollten. Sie auf Kuba, er in Ratzeburg. Typisches, Besonderes, Authentisches dieser Inselstadt und des karibischen Inselstaates.

Zur Ausstellung ist ein Begleitbuch erhältlich.

Der Besuch der Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten des Rathauses möglich:

Mo – Mi 08.00 – 16.00 Uhr, Do 08.00 – 18.00 Uhr, Fr 08.00 – 12.00 Uhr.

Unter den Linden 1, 23909 Ratzeburg

Kultur auf Dorf-Tour

Alte Lieder in neuem Gewand

Alte Lieder wurden zu allen Zeiten unterschiedlich aufgenommen und interpretiert. Gerade die Deutschen haben es sich mit ihren „Volksliedern“ in den letzten 200 Jahren nicht immer leicht gemacht.

Jörg-Rüdiger Geschke gibt eine unterhaltsame Einführung in die Entwicklung von alten deutschen Liedern und zeigt an Beispielen unterschiedliche Interpretationen zu verschiedenen Zeiten, bis hinein ins 21. Jahrhundert.

Samstag, 11.03.2017, 20:00 Uhr Dörphuus, Dorfstraße 57a, Mustin

Eintritt 5 €, ermäßigt 3 €, Einlass ab 19:00 Uhr
Imbiss und Getränke zu sehr zivilen Preisen
Der Erlös der Veranstaltung fließt in die Kulturarbeit der Gemeinde Mustin

Filmempfehlung heute: „Die Deutsche Post am Limit“

Deutsche Post am Limit – Preiskampf und gestresste Mitarbeiter, ZDF, Mittwoch den 1.2. um 23.00 Uhr

Nach außen gibt sich Deutsche Post AG mit ihrer Tochter DHL erfolgreich, modern und innovativ. Doch hohe Gewinnversprechenan die Aktionäre setzen den Konzern unter Druck. Auch Konkurrenz von außen macht der Post zu schaffen, und wichtige Kunden wie Amazon kündigen eigene Vertriebssysteme an. Wie wirkt sich dieser Druck auf uns Kunden und auf die eigenen Mitarbeiter aus? ZDFzoom-Reporter Arne Lorenz recherchiert, mit welchen Mitteln und auf wessen Kosten die Deutsche Post AG versucht, ihre Marktposition zu halten und auszubauen.

Gleich mehrere Postboten berichten dem Autor über zunehmende Arbeitsbelastung und gesundheitliche Probleme. Die Folge: auszuliefernde Post bleibt liegen, die Unzufriedenheit bei den Kunden der Post nimmt zu. Denn Päckchen und Briefe, die zu spät oder an die falsche Adresse geliefert werden, schaden dem Image der Post und ihrer Tochter DHL.

Dass der Zeitdruck immer stärker werde und das Pensum an vielen Tagen nicht zu schaffen sei, führen viele Mitarbeiter auf die Größe der Zustellbezirke zurück. Und die wird berechnet von einer umstrittenen, internen Software namens IBIS. Wie genau IBIS arbeitet gehört zu den streng gehüteten Betriebsgeheimnissen der Deutschen Post. Selbst hochgestellte Mitarbeiter kennen jeweils nur eine sie betreffende Facette der Software. Doch ZDFzoom liegen Unterlagen vor, die zeigen, wie minutiös IBIS über den Arbeitsalltag der Zusteller bestimmt. Reporter Arne Lorenz trifft Insider, die schwere Vorwürfe gegen die Deutsche Post AG erheben: mit Hilfe von IBIS würde der Effizienzdruck auf die Postboten immer mehr gesteigert, um letzlich Personal einzusparen.

Bei den Paketzustellern ist die Situation ähnlich, dass zeigen Recherchen von ZDFzoom. Besonders in den neugegründeten DHL Delivery Gesellschaften kommt es immer wieder zu Problemen. Paketboten berichten Reporter Arne Lorenz von ihren Tricks, um der Flut von Paketen und Päckchen Herr zu werden. Oft werden Pakete einfach abgelegt und die Unterschriften auf Empfangsbestätigungen gefälscht – um bloß nichts wieder mitnehmen zu müssen. „Die Sparmaßnahmen sind nötig, damit Kunden wie Amazon mit günstigen Angeboten bei der Stange gehalten werden können“, sagt Volker Geyer, Vorsitzender der Postgewerkschaft DPVKOM, gegenüber ZDFzoom.

Tatsächlich gibt es offenbar gibt bei der Post interne Anweisungen, an allen Ecken und Enden zu sparen, das belegt eine vertrauliche e-mail, die ZDFzoom vorliegt.

Das zeigt sich auch im internationalen Frachtverkehr der Deutschen Post. Autor Arne Lorenz spricht mit rumänischen LKW-Fahrern, im Auftrag der Deutschen Post/DHL fernab von ihren Familien wochenlang in ihren LKWs hausen müssen, auf kleinen Gaskochern ihre Mahlzeiten zubereiten und fast ausschließlich in den Führerhäusern übernachten, was von Gesetzes wegen nur ausnahmsweise erlaubt ist. Doch weil das in Deutschland kaum verfolgt wird drängen sich auf deutschen Rastplätzen an jedem Wochenende LKW dicht an dicht. Die Fahrer verbringen hier ihre gesetzliche Ruhezeit, für ein Hotel reicht das Geld meist nicht.

Wirtschaftlich hat der harte Kurs der Post Erfolg, die Gewinne steigen. Doch hinter den Kulissen zahlen Mitarbeiter und Kunden dafür einen hohen Preis.

Wildvogelgeflügelpest

Liebe Mustinerinnen und Mustiner,

hier sind weitere Informationen zur Vogelgrippe, Mustin ist ja seit einer Woche Beobachtungsgebiet.

Vom Amt haben wir diese Bekanntmachung bekommen, um sie zu veröffentlichen. Bitte klicken Sie darauf, um das Dokument zu lesen:

2-neufassung-amtliche-bekanntmachung-wildvogelgefluegelpest-allgemeinverfuegung-sperr-und-beobachtungsgebiet-22-11-2016

Für Rückfragen steht gerne Marcus Ratje zur Verfügung:
Amt Lauenburgische Seen
Der Amtsvorsteher
Ordnungs- und Sozialamt
Fünfhausen 1, 23909 Ratzeburg
Tel.: +49 (0) 4541 / 8002-44  Fax: +49 (0) 4541 / 8002-40
Mail: ratje@amt-lauenburgische-seen.de
Web: http://www.amt-lauenburgische-seen.de

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Merkel

Vogelgrippe Beobachtungsgebiet in Mustin

Liebe Mustiner*innen,

ich komme heute Abend frisch von der Versammlung der Jagdgenossenschaft Mustin.

Unser Jagdpächter Andreas Petri hat uns mit hoch aktuellen Informationen zum Thema Vogelgrippe versorgen können. In Ratzeburg am Küchensee ist der erste infizierte Wasservogel gefunden worden. Um die Fundstelle herum ist eine Sperrzone eingerichtet worden, die derzeit bis Ziethen reicht. Mustin gilt als Beobachtungsgebiet. Hier gilt unter Anderem eine Anlein-Pflicht für Hunde und ein Verbot Katzen frei laufen zu lassen.

Ich habe Euch zwei Links herausgesucht, die die Situation beschreiben und aufklären, der zweite Link ist die Information vom Kreis Herzgt. Lauenburg:

http://www.herzogtum-direkt.de/article/gefl%C3%BCgelpest-erreger-auch-bei-wildvogel-im-kreis-herzogtum-lauenburg-nachgewiesen

http://www.herzogtum-direkt.de/sites/default/files/Wildvogelgefl%C3%BCgelpest%20Allgemeinverf%C3%BCgung%20Sperr-%20und%20Beobachtungsgebiet%2014.11.2016%20.pdf

Nach Rücksprache mit unserem Bürgermeister habe ich heute abend erfahren, dass der Kreis für die Information der Bürger zuständig ist. Ich halte die persönliche und schnelle Informationsverteilung aber für wichtig. Bitte reicht diese Infopost an Nachbarn, Bekannte und Tierhalter in Eurem Verteiler umgehend weiter.

Mit besten Grüßen Eure Gesine

Neues Wiedervereinigungsdenkmal in Mustin

Mustin besitzt ein „wachsendes“ Denkmal

Eine Kiefer für den Osten, eine Buche für den Westen und eine Eiche als Symbol für das wiedervereinigte Deutschland – jetzt besitzt auch Mustin ein „wachsendes“ Denkmal. Immer mehr Mustiner entdecken die drei kleinen Bäumchen im Park am kleinen See. Noch bilden sie lediglich ein Dreieck von zehn Metern Seitenlänge. Doch im Laufe der Jahre werden ihre Kronen zusammenwachsen und dann dauerhaft ein mächtiges Symbol für die deutsche Wiedervereinigung von 1990 bilden. Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) und die Gemeinde Mustin unterstützen die Idee von Werner Erhardt zur Pflanzung von wachsenden Gedenkorten aus drei Bäumen als Erinnerung an die Wiedervereinigung. Bislang konnten bundesweit über 200 solcher Denkmale realisiert werden. Die drei Bäume stammen aus Schleswig-Holstein und wurden, so wie für das gesamte Projekt, von Günther Fielmann gespendet, dem bekannten Brillenhersteller. In Mustin unterstützten die örtliche Freiwillige Feuerwehr und zahlreiche Helfer der SDW die Vorbereitungen. Das Mustiner Denkmal ist das erste seiner Art im Kreis, und das freut auch Kreispräsident Meinhard Füllner. Sein Wunsch: „ Es sollten mehr Orte dem Beispiel Mustins folgen!“

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Gemeinsames Angießen der jungen Mustiner Eiche: Christel Happach-Kasan, Meinhard Füllner, Bernhard Reis (von links). Foto: Biller

Unser Maibaumfest kann kommen!

Kulturverein bereitet den Dorfplatz am Pastorat vor

Am kommenden Donnerstag ist es soweit: der Maibaum wird aufgestellt. Das Fest beginnt um 19 Uhr. Viele von uns sind schon an den Vorbereitungen beteiligt. Die Gemeinde hat den Rasen gemäht, der Kulturverein den Feinschliff am Dorfplatz beim Pastorat übernommen. Vier Säcke Rasenschnitt wurden abgeharkt, Rasenkanten gesäubert und gefegt, zwei Säcke Unkraut gejätet. Jetzt hoffen alle Beteiligten auf trockenes Wetter und viele Besucher. Das gemeinsame Aufbauen beginnt bereits um 17 Uhr, jede helfende Hand ist willkommen.

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Engagement durch den Kulturverein: Gesine Biller, Astrid Böhm,  Karmen Ulfers, Thomas Steinfath und Vorsitzender Alfred Vogel (nicht im Bild). Foto: Biller

 

TV-Tipp: Immer Ärger mit der Post

Aus der Reportagereihe ZDFzoom zeigt das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) am Mittwoch, 11.02.2015 um 22:45 Uhr einen Beitrag, der von der in Mustin ansässigen Produktionsfirma NordCam Fernseh- und Medienproduktion produziert wurde.
Das ZDF dazu: „Kunden beklagen sich über Briefe und Päckchen, die verspätet oder gar nicht eintreffen, ganze Stadtteile, so heißt es, seien zeitweise ohne regelmäßige Postversorgung. Aber auch Menschen, die für die Post arbeiten, beschweren sich: Durch ein Netz von Subunternehmen und mit immer schlechteren Arbeitsverträgen würden sie zunehmend unter Druck gesetzt. Nach außen präsentiert sich die Post als modernes und kundenorientiertes Unternehmen, Aktionäre freuen sich Jahr für Jahr über steigende Gewinne. Wer aber zahlt den Preis für diesen Erfolg?
ZDFzoom-Reporter Arne Lorenz hat in Deutschland und Indien recherchiert. Er sprach mit Briefzustellern, Subunternehmern, Gewerkschaftern und mit Mitarbeitern des Postunternehmens DHL in Indien.“ (thb)

25 Jahre Grenzöffnung in Mustin

Bewegende Feier im Dorfgemeinschaftshaus

Bürgermeister Bernhard Reis war gut gelaunt an diesem Abend. Kein Wunder, denn mehr als 80 Gäste waren der öffentlichen Einladung zu diesem einmaligen Fest am Vorabend des Feiertages zur Deutschen Einheit gefolgt.

Und fast alle waren der Bitte nachgekommen, einen Beitrag zum Ost–West-Buffet zu leisten. So reihten sich schließlich über viele Meter kulinarische Köstlichkeiten aneinander – auch für Vegetarier und Veganer gab es ausreichend Angebote. Das Buffet war sorgfältig deklariert und natürlich wurde auch für verschiedenste Getränke ausreichend gesorgt.

Das Gemeinschaftshaus war liebevoll und aufwändig dekoriert. Neben der in den Farben schwarz–rot–gold gehaltenen Tischdekoration fanden sich an den Wänden grüne und rote Ampelmännchen und Girlanden. Die Bühne war mit ebensolchen Flatterbändchen geschmückt und selbst eine Gitarre ließ die Farben der deutschen Einheit erkennen.

Als Dieter Schmidt dann seinen Filmbericht über die langen Jahre der Grenze, die Öffnung in Mustin im Jahr 1989 und schließlich über deren Rückbau ab 1990 zeigte, wurde es emotional. Vereinzelt gab es Tränen der Erschütterung über die Zeit der Trennung, aber auch aus Freude über die neue Gemeinsamkeit.

Viele Besucher blieben noch lange nach dem Film, um in Gesprächen die eigenen Erinnerungen an diese Zeiten auszutauschen.

Dass dieser Abend so viele bunte und lebendige Momente bieten konnte, war auch dem Engagement von Gesine Biller zu verdanken. Denn sie hatte die Aufgabe, einen Chor zur musikalischen Begleitung dieser Feier zu organisieren – ein guter Griff von der Gemeinde: Angemessen nachdenklich, aber auch pointiert musikalisch präsentierte sie das Rahmenprogramm. Die Musiker hatten sich dafür richtig in Schale geworfen – im Look der späten Achtziger. Später berichtete Gesine Biller von ihren persönlichen Erinnerungen an die Grenzöffnung, die sie zusammen mit ihrem damals zweijährigen Sohn sehr intensiv miterlebt hatte.

Beim Abschlusslied des Abends, „Über 7 Brücken“, ein damaliger Hit in Ost und West, reihten sich die Gäste stimmlich ein und freuten sich gemeinsam, dass in Mustin eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart gemeinsam gegangen werden konnte. thb

Foto04neu Foto: Heinz Winter

Gesine Biller verteilt Klementinen an die Gäste. Vorne rechts: Filmemacher Dieter Schmidt